Soroptimist International - Wir engagieren uns für eine bessere Welt!

  • ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen.
  • ist eine lebendige, dynamische Organisation von Frauen, die Fragen der Zeit aufgreifen.

SI engagiert sich durch das weltweite Netzwerk aller Mitglieder und durch internationale Partnerschaften für:

  • Menschenrechte für alle
  • Weltweiten Frieden und internationale Verständigung
  • Verantwortliches Handeln
  • Ehrenamtliche Arbeit, Vielfalt und Freundschaft

Soroptimist International engagiert sich als Organisation im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld für eine aktive Teilnahme an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft.

 

Soroptimist International Deutschland und der Soroptimist Hilfsfonds e. V. trauern um Dorothea Leupold

Am 5. Oktober 2014 starb Dorothea Leupold nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren. Überraschend kam nicht die Nachricht von ihrem Ableben, wohl aber knapp fünf Wochen zuvor die Kunde von ihrer tödlichen Erkrankung. Gefasst ertrug sie die letzte Phase ihres Lebens, war ihr als Ärztin doch der Tod vertraut, und sie ordnete noch alles, was ihr wichtig war. „Sie liebte das Leben und akzeptierte den Tod“, heißt es im Nachruf des Clubs Ulm-Donaustadt, dessen Mitglied sie seit 2004 war. Ja, sie liebte das Leben, nüchtern und zupackend und vor allem als Soroptimistin. Als Gründungsmitglied im Club Ulm/Neu-Ulm im Jahre 1987 übernahm sie von Anfang an in diversen Ämtern auf Club-, später auch auf SI Deutschland- und SI Europa-Ebene Verantwortung. Von 1992 bis 1996 war sie Mitglied im Extensionkomitee von SI Deutschland und hatte seit 1993 dessen Vorsitz inne. Sich für die Ziele, Inhalte und Projekte von SI einzusetzen, diese den Clubs näher zu bringen, war ihr sehr wichtig. Das tat sie als SI Europa Programme Coordinator (Sachbereichsbeauftragte) für Gesundheit von 1999 bis 2003 und seit 2003 vor allem als Vorsitzende des Soroptimist Hilfsfonds e.V. In vielen Vorträgen stellte sie die Aufgaben des Hilfsfonds vor, bestärkte die Clubs in der Projektarbeit und ermunterte vor allem, ein eigenes Club-Projekt auf die Beine zu stellen und nicht nur als Geldgeber für andere Organisationen zu fungieren. Dies tat sie immer auf kurzweilige und humorvolle Weise. Legendär war der Kampf um das –s- am Ende des Wortes „Hilfsfonds“. Ein Glas Suppenfond stand dabei gut sichtbar auf dem Rednerpult. Dorothea kannte sich aus in soroptimistischen Dingen. Daher war sie nicht nur für die Clubs eine wertvolle Ratgeberin, sondern auch für den Vorstand von SI Deutschland. Sie bot ihre Unterstützung an, wo immer sie konnte, zuletzt bei der Vorbereitung der JHV 2015, die auf ihre Initiative hin in Ulm sein wird. Sie wollte dem amtierenden Vorstand die wichtigste Veranstaltung des Jahres „zum Geschenk machen“. Sie zeigte sich in unserem letzten Telefonat sehr betrübt darüber, dass sie diese JHV nun nicht mehr erleben würde. SI Deutschland hat ein besonderes Mitglied verloren und ich eine gute Freundin.
 

Magdalena Erkens, Präsidentin SI Deutschland

 

 

Nachruf des Hilfsfonds e. V. für Dr. Dorothea Leupold

Frauenquote bedeutet Chancengleichheit

Immer noch sind Frauen in den oberen Etagen der Wirtschaftsunternehmen weit unterrepräsentiert – knapp sechs Prozent der deutschen Vorstandsmitglieder sind weiblich, hat eine Erhebung jetzt ergeben. In den von Männern dominierten Gremien kommt offenbar kaum einer auf die Idee, eine Frau einzustellen. Erhöhung des Frauenanteils auf freiwilliger Basis: Fehlanzeige.

Soroptimist International Deutschland wünscht sich ein gleichgestelltes, ausgewogenes Miteinander von Frauen und Männern, auf jeder Stufe der Hierarchien. Gerade in den Vorständen der Wirtschaft lässt sich dies allerdings erst erproben, wenn Frauen hineingelassen werden. Dazu bedarf es der Frauenquote, deren gesetzliche Einführung für die Aufsichtsräte der börsennotierten Unternehmen für das Jahr 2016 geplant ist. Als eine Vereinigung, die sich als „ eine weltweite Stimme für Frauen“ sieht und sich für die Stellung der Frau in der Gesellschaft einsetzt, unterstützt Soroptimist International Deutschland ausdrücklich diese Pläne, spricht sich zudem für eine verbindliche Frauenquote in allen Vorständen der Wirtschaft aus. Nur wenn auch in den Vorständen eine Frauenquote zwingend vorgegeben ist, werden Frauen auf allen Ebenen des Managements gefördert.

Nicht die Quote allein wird allerdings dazu führen, dass mehr Frauen im Management beteiligt sind. Gleiche Bedingungen bei der Ausbildung und im späteren Berufsleben, gesetzliche Rahmenbedingungen und Einrichtungen, die es Frauen ermöglichen, ohne einen übermenschlichen Kraftakt und Spagat zwischen Beruf und Familie ihrem Beruf nachzugehen, gehören dazu. Auch dafür tritt Soroptimist International Deutschland nachdrücklich ein. Sind die Startbedingungen ungleich, so werden sich trotz Quote die freigehaltenen Plätze nicht besetzen lassen.

Nicht zuletzt möchte Soroptimist International Deutschland den Frauen Mut machen, sich im Beruf zu profilieren. Soroptimist International Deutschland bietet Frauen ein Forum, sich untereinander auszutauschen, zu vernetzen und sich gegenseitig zu bestärken.

Soroptimist International Deutschland gratuliert den neuen Friedensnobelpreisträgern Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi und freut sich mit ihnen über diese Auszeichnung.

Malala Yousafzai, mittlerweile ein Symbol im Kampf gegen Hass und Intoleranz, wird geehrt für ihren von Mut und Zivilcourage geprägten Einsatz für das Recht auf Bildung aller Mädchen, Kailash Satyarthi, der den Kindern eine Kindheit geben will, für sein Eintreten gegen die Kinderarbeit in Indien.

Beide erhielten den Preis für ihren Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und jungen Menschen und für das Recht aller Kinder auf Bildung, verkündete Thorbjørn Jagland, der Chef des Nobelpreiskomitees, und bekräftigte dabei zugleich die Überzeugung, dass der Respekt vor den Rechten von Kindern und jungen Menschen eine Voraussetzung sei für eine weltumspannende friedliche Entwicklung.

Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi werden ausgezeichnet für die Verfolgung von Zielen, für die sich auch SI einsetzt. Umso größer ist die Freude aller Soroptimistinnen über die Entscheidung des Nobelpreiskomitees, denn sie setzt ein deutliches Zeichen und ermuntert, nicht nachzulassen im Wirken für eine bessere Bildung und für bessere Lebensbedingungen von Frauen und Kindern.

Magdalena Erkens, Präsidentin SI Deutschland


Veranstaltungen

08. Nov
2014

Präsidentinnen- und Schriftführerinnen-Treffen 2014

08.11.2014 bis 09.11.2014 in Leipzig



24. Jan
2015

Extension-Tagung 2015

24.01.2015 bis 25.01.2015 in Kassel



14. Mär
2015

Jahreshauptversammlung des Delegiertenrates 2015

14.03.2015 bis 15.03.2015 in Ulm



09. Jul
2015

SI-Weltkongress 2015

09.07.2015 bis 12.07.2015 in Istanbul



Weitere Termine

Neuigkeiten

Verleihung des SID-Projektpreises

Die Präsidentin von Soroptimist International Deutschland, Magdalena Erkens, hat in diesem Jahr drei Clubs für außerordentliche Projektarbeit geehrt.

Aus den 21 nominierten Projekten wurden zwei...

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Anmeldung zum Präsidentinnen- und Schriftführerinnentreffen und Treffen der Neu-Soroptimistinnen

Die Online-Anmeldung zum Präsidentinnen- und Schriftführerinnentreffen sowie das Treffen der Neu-Sorores ist im Mitgliederbereich eingestellt.

 

Die Einladung richtet sich an die Clubpräsidentinnen...

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Soroptimist Deutschland Preis 2015

Am 8. März 2015 wird zum vierten Mal der mit 20.000 Euro dotierte Soroptimist Deutschland Preis verliehen. Er zeichnet Frauen, Männer oder Organisationen aus, die sich durch ihr Wirken, vor allem im...

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