Soroptimist International - Wir engagieren uns für eine bessere Welt!

  • ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen.
  • ist eine lebendige, dynamische Organisation von Frauen, die Fragen der Zeit aufgreifen.

SI engagiert sich durch das weltweite Netzwerk aller Mitglieder und durch internationale Partnerschaften für:

  • Menschenrechte für alle
  • Weltweiten Frieden und internationale Verständigung
  • Verantwortliches Handeln
  • Ehrenamtliche Arbeit, Vielfalt und Freundschaft

Soroptimist International engagiert sich als Organisation im lokalen, nationalen und internationalen Umfeld für eine aktive Teilnahme an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen der Gesellschaft.

 

Frauenquote bedeutet Chancengleichheit

Immer noch sind Frauen in den oberen Etagen der Wirtschaftsunternehmen weit unterrepräsentiert – knapp sechs Prozent der deutschen Vorstandsmitglieder sind weiblich, hat eine Erhebung jetzt ergeben. In den von Männern dominierten Gremien kommt offenbar kaum einer auf die Idee, eine Frau einzustellen. Erhöhung des Frauenanteils auf freiwilliger Basis: Fehlanzeige.

Soroptimist International Deutschland wünscht sich ein gleichgestelltes, ausgewogenes Miteinander von Frauen und Männern, auf jeder Stufe der Hierarchien. Gerade in den Vorständen der Wirtschaft lässt sich dies allerdings erst erproben, wenn Frauen hineingelassen werden. Dazu bedarf es der Frauenquote, deren gesetzliche Einführung für die Aufsichtsräte der börsennotierten Unternehmen für das Jahr 2016 geplant ist. Als eine Vereinigung, die sich als „ eine weltweite Stimme für Frauen“ sieht und sich für die Stellung der Frau in der Gesellschaft einsetzt, unterstützt Soroptimist International Deutschland ausdrücklich diese Pläne, spricht sich zudem für eine verbindliche Frauenquote in allen Vorständen der Wirtschaft aus. Nur wenn auch in den Vorständen eine Frauenquote zwingend vorgegeben ist, werden Frauen auf allen Ebenen des Managements gefördert.

Nicht die Quote allein wird allerdings dazu führen, dass mehr Frauen im Management beteiligt sind. Gleiche Bedingungen bei der Ausbildung und im späteren Berufsleben, gesetzliche Rahmenbedingungen und Einrichtungen, die es Frauen ermöglichen, ohne einen übermenschlichen Kraftakt und Spagat zwischen Beruf und Familie ihrem Beruf nachzugehen, gehören dazu. Auch dafür tritt Soroptimist International Deutschland nachdrücklich ein. Sind die Startbedingungen ungleich, so werden sich trotz Quote die freigehaltenen Plätze nicht besetzen lassen.

Nicht zuletzt möchte Soroptimist International Deutschland den Frauen Mut machen, sich im Beruf zu profilieren. Soroptimist International Deutschland bietet Frauen ein Forum, sich untereinander auszutauschen, zu vernetzen und sich gegenseitig zu bestärken.

Zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut

wurde 1992 von der UN-Vollversammlung der 17. Oktober erklärt. Die Vereinten Nationen machten damit darauf aufmerksam, dass vor allem soziale Ungleichheit und mangelnde Bildung für Armut verantwortlich sind. „Es ist leicht, Armut anzuprangern, aber es ist schwierig, sie zu bekämpfen”, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einer Erklärung. „Diejenigen, die unter Hunger, Not und Erniedrigung leiden, brauchen konkrete Unterstützung.“ Gerade in Zeiten, in denen viele Staaten sparen müssen, sei es wichtig, Politik so auszurichten, dass vor allem diejenigen Menschen geschützt werden, die am meisten von Armut bedroht sind. Immer noch gilt daher der Satz von Pater Joseph Wresinski, der sich mit seiner Organisation „ATD Vierte Welt“ für die Schaffung dieses Gedenktages eingesetzt hat: „Wo immer Menschen dazu verurteilt sind, im Elend zu leben, werden Menschenrechte verletzt. Sich mit vereinten Kräften für ihre Achtung einzusetzen, ist heilige Pflicht“.

Magdalena Erkens, Präsidentin SI Deutschland

Soroptimist International Deutschland gratuliert den neuen Friedensnobelpreisträgern Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi und freut sich mit ihnen über diese Auszeichnung.

Malala Yousafzai, mittlerweile ein Symbol im Kampf gegen Hass und Intoleranz, wird geehrt für ihren von Mut und Zivilcourage geprägten Einsatz für das Recht auf Bildung aller Mädchen, Kailash Satyarthi, der den Kindern eine Kindheit geben will, für sein Eintreten gegen die Kinderarbeit in Indien.

Beide erhielten den Preis für ihren Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und jungen Menschen und für das Recht aller Kinder auf Bildung, verkündete Thorbjørn Jagland, der Chef des Nobelpreiskomitees, und bekräftigte dabei zugleich die Überzeugung, dass der Respekt vor den Rechten von Kindern und jungen Menschen eine Voraussetzung sei für eine weltumspannende friedliche Entwicklung.

Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi werden ausgezeichnet für die Verfolgung von Zielen, für die sich auch SI einsetzt. Umso größer ist die Freude aller Soroptimistinnen über die Entscheidung des Nobelpreiskomitees, denn sie setzt ein deutliches Zeichen und ermuntert, nicht nachzulassen im Wirken für eine bessere Bildung und für bessere Lebensbedingungen von Frauen und Kindern.

Magdalena Erkens, Präsidentin SI Deutschland


Veranstaltungen

08. Nov
2014

Präsidentinnen- und Schriftführerinnen-Treffen 2014

08.11.2014 bis 09.11.2014 in Leipzig



24. Jan
2015

Extension-Tagung 2015

24.01.2015 bis 25.01.2015 in Kassel



14. Mär
2015

Jahreshauptversammlung des Delegiertenrates 2015

14.03.2015 bis 15.03.2015 in Ulm



09. Jul
2015

SI-Weltkongress 2015

09.07.2015 bis 12.07.2015 in Istanbul



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Soroptimist Deutschland Preis 2015

Am 8. März 2015 wird zum vierten Mal der mit 20.000 Euro dotierte Soroptimist Deutschland Preis verliehen. Er zeichnet Frauen, Männer oder Organisationen aus, die sich durch ihr Wirken, vor allem im...

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