Mentoring-Programm 2021/2022 – das erste Treffen in Präsenz

Das Mentoring-Programm wird seit fast 20 Jahren durchgeführt, mit dem Ziel, junge Frauen durch eine besondere Form des Coachings zu stärken.

und Fragen rund um die Vereinbarkeit von beruflichem und privaten sowie das Einbeziehen von ehrenamtlichem Engagement zu beantworten.

Die Säulen Tandemarbeit - Netzwerken - Rahmenveranstaltungen halten einen regelmäßigen und abwechslungsreichen Ablauf für die Mentorinnen und Mentees bereit.  In Zeiten der Pandemie mussten die Netzwerk- und Rahmenveranstaltungen bisher online-basiert stattfinden, was für alle Beteiligten eine große Herausforderung war. Daher wurde das 3. Netzwerk-Treffen, das vom 05.-07. November 2021 im Kloster Haydau in Präsenz stattfand, von allen herbeigesehnt.

Bereits die Hälfte des Programms liegt nun leider schon hinter den Tandems. Da die Corona-Krise es für die meisten bisher nicht hergab, sich persönlich zu treffen, war das gemeinsame Wochenende ein sehr willkommenes Ereignis für alle. Das wunderschöne Kloster Haydau bei Kassel bot für das Treffen viel Platz und viele Möglichkeiten für das gemeinsame Programm.

Der lockere Start in der hoteleigenen Bar am Freitagabend gab genug Gelegenheit für die ersten Austauschrunden in Präsenz und war somit ein gelungener Auftakt für das Wochenende. Nach einem leckeren Abendessen und einer entspannten Nacht, war der Programmstart am nächsten Morgen um 9 Uhr gut zu meistern. Birgit Menzel und Annette Menzel begleiteten die Tandems dabei souverän durch das zweitägige Programm.

Der Fokus am Samstagvormittag lag zunächst auf das gemeinsame und gezielte Kennenlernen unter den Mentorinnen und den Mentees. Dabei dienten sogenannte „Tanzkarten“ als Instrument dafür, sich bei der Vorstellungsrunde, stichpunktartig die für sich interessantesten potenziellen Gesprächspartnerinnen aufzuschreiben, um auf diese im Anschluss zuzugehen. Zum Teil eine witzige, zum Teil eine herausfordernde Art zum Netzwerken – es war aber ohne Zweifel ein nötiger sanfter Druck, der die gezielten - und nicht nur die zufälligen - Gespräche förderte.

Inhaltlich lag der Fokus an dem Samstag auf „Wie Frauen in Führung gehen“. Dabei war zum einen gemeint, wie Frauen in eine höhere Führungsposition kommen, aber auch, wie sich Frauen in der ihr bereits zugeschriebenen Führungsrolle weiterentwickeln. Methodisch tauschten sich dabei die Mentees und Mentorinnen in einem World Café zu sechs verschiedenen Themen, wie Netzwerken, Selbstdarstellung und Workload aus.

Der Sonntag stand im Zeichen des Zusammenkommens zwischen den Tandems und der Frage zur eigenen Persönlichkeit. Dazu stellte uns Birgit Menzel den Leitfaden zu den „16 Personalitys“ vor, dessen Test wir Mentees bereits Im Vorfeld durchgeführt hatten. Mit dem Ergebnis dazu wurde sich dann mit der Mentorin am späten Vormittag ausgetauscht. Zuvor gab es jeweils getrennt voneinander (Mentees und Mentorinnen) einen Programmpunkt, den für die Mentees Annette Menzel moderierte. Die Mentees beschäftigten sich dabei mit der Frage der Resilienz und tauschten sich zu den eigenen Erfahrungen bezüglich Stressbewältigung aus.

Für uns Mentees war es im Übrigen nicht das erste Zusammentreffen. Aus Eigeninitiative gab es im September ein erstes gemeinsames Wochenende in Kassel. Eine gute Voraussetzung für das gemeinsame Wochenende außerhalb des Programms gab das regelmäßige Online-Treffen einmal im Monat über gather town. Diese Vorgehensweise des Austauschs unter den Mentees können wir nur wärmstens weiterempfehlen, denn es fördert zusätzlich nochmals einen immensen Erfahrungsaustausch untereinander.

Die Tatsache, dass sich die meisten Mentees bereits kannten, machte das Wochenende im Kloster Haydau natürlich zu einem noch schöneren Wochenende, da man sich bewusst auf einige Teilnehmerinnen freuen durfte. So war das Wochenende im Kloster Haydau ein willkommener und erfolgreicher Programmpunkt im ganzen Mentoringprozess.

Sophie Lungershausen, Club Trier

 




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