Beratungsstelle gegen Menschenhandel "Kobra"

SI-Club Hannover 2000 unterstützt Fotoprojekt von KOBRA

Ehemalige Zwangsprostituierte erscheinen auf Postern mit Collagen aus Porträts und Stillleben nicht als Opfer, sondern als Subjekte mit konkreten Berufsperspektiven. Das Projekt dient der Öffentlichkeitsarbeit der Beratungsstelle gegen Menschenhandel KOBRA in Hannover. Zunächst wurden 12 Klientinnen fotografisch porträtiert. Die Porträts wurden mit Stillleben kombiniert, die den jeweiligen Berufswunsch der Frauen symbolisieren. Die Frauen konnten selbst bestimmen, bis zu welchem Grade ihr Gesicht durch das Stillleben anonymisiert werden sollte.

Das Fotoshooting stärkte das Selbstwertgefühl der Porträtierten. Die vorangegangene, angeleitete Reflektion über eine Vision ihres künftigen Berufswunsches war Teil des Projekts. Die Fotografin Chantal Seitz, Studentin an der Hochschule Hannover, konnte sich mit diesem Projekt profilieren und wurde durch die Projektfinanzierung durch den Club Hannover 2000 ebenfalls gefördert. Die Poster-Serie wurde an verschiedenen Orten ausgestellt und ist weiterhin ausleihbar.

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