Club Ingelheim begeistert Schülerinnen und Schüler für die MINT-Fächer

2014 begann auf das MINT-Projekt auf Initiative der Technischen Hochschule Bingen, um Schülerinnen und Schüler für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in der Schule zu begeistern.

Industrieunternehmen und die Hochschule sind als Projektpartner mit im Boot. Von 2014 bis 2018 wurden die MINTplus-Module entwickelt, die Modul-Umsetzung konzipiert und geplant und die Assistenten für den Einsatz im Unterricht geschult.
Hier greift die Unterstützung des Clubs Ingelheim: Die finanzielle Unterstützung zum Einsatz weiblicher Assistenten in den Schulen. Das „plus" steht für das langfristige und integrierte Konzept. Das bedeutet, dass die Kinder regelmäßig und über einen langen Zeitraum in ihrer Schule mit Technik und Naturwissenschaften in Berührung kommen.
Um die MINT-Themen in den Unterricht zu integrieren, werden gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern Unterrichtsmodule entwickelt: Beispielsweise zum Einsatz von Robotern mit LEGO® Mindstorms.

Von 2018 bis 2022 ist die 2. Phase der Umsetzung geplant: Qualifizierung zur MINT-Region, Evaluierung mit der Universität Mainz, und Fertigstellung der MINTplus-Module zum Einsatz an den Schulen.

Die Region Mainz-Bingen ging 2018 gemeinsam mit der MINT-Region Koblenz als Sieger aus dem Förderwettbewerb MINT-Regionen in Rheinland-Pfalz hervor. Seitdem darf sie sich als MINT-Region RLP bezeichnen. Bei der Siegerehrung und Fachtagung 2019 resümierte Hannah Hoffmann, Mitarbeiterin des MINTplus-Projekts der TH Bingen: „Im ersten Jahr als MINT-Region lag unser Fokus auf der Netzwerkarbeit und darauf, Synergien im Landkreis zu schaffen.

So ist zum Beispiel eine enge Zusammenarbeit mit dem kommunalen Bildungsbüro und Bildungsmanagement des Landkreises Mainz-Bingen entstanden. „Mädchen möchten wir besonders fördern, damit sie sich für technisch-naturwissenschaftliche Fächer interessieren oder sich dafür entscheiden – sei es als Wahlfach in der Schule oder später in der Ausbildung oder im Studium“, sagte Vera Kulla, Club Ingelheim. „Weibliche Vorbilder wie die Assistentinnen im MINT-Unterricht sind die Stärken und Anker dieses Fördergedankens der Soroptimistinnen.

Die TH Bingen hat das neue MINT-Labor für Schulen auf dem Campus in Bingen-Büdesheim eröffnet.
Das neue MINT-Labor bietet Schulklassen neue moderne Räume zum Experimentieren. Lehrkräfte können es als außerschulischen, kostenfreien Lernort nutzen. „Das übergeordnete Ziel“, betonte TH-Präsident Professor Klaus Becker, „ist es, mehr Kinder und Jugendliche und vor allem mehr Mädchen für technisch-naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern.
Das kann nur gelingen, wenn wir entlang der gesamten Bildungskette nachhaltig – und das heißt immer wieder – für alle Kinder und Jugendlichen erreichbare Angebote umsetzen.“

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