SI-Club Witten-Herdecke: Frauen und Mädchen - stark an allen Tagen

Period-Poverty, Periodenarmut, steht für den Ausschluss vom Leben, auch von Schule und Ausbildung, während der Regelblutung, weil nicht ausreichend Geld für Hygieneartikel verfügbar ist.
Das Thema ist in Deutschland wenig präsent, aber dennoch vorhanden. 

Frauenarmut hat viele Gesichter. Frauen sind häufiger als Männer in prekären Lebenslagen, die von materiellen Nöten geprägt sind. Einen geschlechtergerechten Zugang zu öffentlicher Gesundheitsversorgung ist auch ein geschlechtergerechter Zugang zu Hygiene, der Basis für das Leben von Frauen in Würde. Ein Angebot von kostenlosen Monatshygiene-Artikeln in Automaten aller öffentlichen Toiletten würde das Leben vieler Frauen erleichtern.

Seit 2019 werden Hygieneartikel an die Wittener Tafel e. V., an Haus im Park HIP e. V. und an die Diakonie Witten-Mark Wohnungslosenhilfe verteilt, die kostenlos weitergegeben werden. Seit 2020 wurde der Kreis erweitert. Hygieneartikel wurden auch im Albert-Martmöller-Gymnasium Witten, der Wabe, den Jugendeinrichtungen der Stadt Witten und an Bedürftige von Unsichtbar e. V. – Hilfe für obdachlose und finanzschwache Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis verteilt.

Darüber wurde an die Stadt Witten ein Antrag gestellt, in öffentlichen Bereichen Automaten für kostenlose Hygieneartikel zu platzieren. Dieser Antrag befindet sich leider noch in der politischen Diskussion, ist uns aber für die Sichtbarkeit des Themas sehr wichtig.

Soroptimistisch werden die Schwerpunkte „Gesundheit“ und „Menschenrechte“ angesprochen. Wir gratulieren!

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