Charter Pinneberg

Club Pinneberg: Charterfeier im Norden - so feiert Frau in Pinneberg
Anfang März konnten 25 Pinnebergerinnen noch ihre seit langem geplante Charterfeier ausrichten.

 

Mit der offiziellen Charterfeier wurde der SI-Club Pinneberg als 224. Club von Soroptimist International Deutschland gegründet. Die Kerzenzeremonie rundete Ann-Christin Wagenmann, Präsidentin des Clubs Hamburg, mit dem Entzünden der vierten Kerze freundschaftlich ab. Die Charterurkunde über­reichte Regine Vögele, Schatzmeisterin von SI Europa, stellvertretend für die SIE-Präsidentin. Nach der Vorstellung der neuen Clubschwestern durch die Patinnen folgte das Grußwort der SID-Präsidentin Dr. Renate Tewaag. Insgesamt 32 SID-Clubs und der Friendship-Link-Club Klagenfurt am Wörthersee wurden von Angelika Linnemann-Dienstbier, der Vorsitzenden des SID-Extension-Komitees, vorgestellt. Vier Clubschwestern aus Klagenfurt waren extra an­gereist, um unmittelbar nach der Gründung die Friendship-Link-Urkunde unterzeichnen zu können.

Es folgten das Grußwort der Bürgermeisterin von Pinneberg, Urte Steinberg, die betonte: „Es wird für uns Frauen Zeit, dass wir unsere eigenen Netzwerke gründen. Die Männer haben das, formell oder informell, seit langem.“ Der benachbarte Lions-Club Ellerbek-Rellingen überreichte als Geschenk eine Tischglocke, damit die amtierende und alle zukünftigen Präsidentinnen sich stets ausreichend Gehör verschaffen können. Der Festvortrag von Dr. Karen Klotmann „Frauen, Finanzen und Folgen“ passte perfekt zum Charterprojekt
„Vermook di wat!“ (Gönn dir was!), das zum Ziel hat, von Altersarmut bedrohte Frauen zu unterstützen.

Zuguterletzt würdigten die Clubschwestern besonders die großartige Arbeit der Gründungspräsi­dentin Regina Rudolph und der beiden Patinnen, Barbro Galetzki und
Dr. Marianne Gräfin von Schmettow vom Club Hansestadt Hamburg.

Nach dem köstlichen Charterdinner stürmten die Frauen generationenübergreifend die Tanzfläche und zeigten, warum es sich so lohnt, Soroptimistin zu sein: weil man nirgendwo so tolle Frauen trifft – und mit ihnen auch noch die Welt verändern kann.

(Tanja Dirbach) 

 




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