Soroptimist International Deutschland nimmt Abschied von einer starken Stimme für Frauenrechte
Mit großer Trauer nimmt Soroptimist International Deutschland Abschied von Prof. Dr. Rita Süssmuth – einer herausragenden Persönlichkeit, einer gewichtigen Stimme für Gleichstellung und Parität, einer unermüdlichen Kämpferin für Frauenrechte und einer engen Wegbegleiterin unserer Organisation.
Rita Süssmuth war Soroptimist International (SI) in besonderer Weise verbunden. Die Ziele, Werte und das internationale Engagement von SI hat sie nicht nur unterstützt, sondern in vollem Umfang mitgetragen und nach außen vertreten. Gleichberechtigung, Bildung, politische Teilhabe und die Stärkung von Frauen weltweit waren für sie keine abstrakten Leitbilder, sondern gelebte Verantwortung. Über viele Jahre hinweg hat Rita Süssmuth in den unterschiedlichsten Clubs von Soroptimist International …
Die COVID-19-Pandemie mag den Anschein erwecken, als rücke die Bedeutung einer gleichberechtigten Gesellschaft inmitten einer weltweiten Gesundheitskrise in den Hintergrund. Das Gegenteil muss der Fall sein. Denn Krisen verschärfen alle bestehenden Ungleichheiten.
Wir sehen in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter derzeit so vieles wegbröckeln, was über viele Jahre aufgebaut wurde. Um Hoffnung und Optimismus jetzt nicht zu verlieren, brauchen wir neben Kampagnen, Hilfetelefonen und Warnungen vor allem eines: einen Aktionsplan für mehr Gleichberechtigung.
Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie werden die Folgen für Frauen immer sichtbarer – und das auf den verschiedensten Ebenen: Weltweit ist ein Anstieg häuslicher und sexualisierter Gewalt zu verzeichnen. In vielen Ländern steigen die Tötungen an Frauen zusehends.
Mexiko, wo laut des kürzlich veröffentlichten Jahresberichts von Amnesty International im vergangenen Jahr offiziell 3.752 Frauen getötet wurden, nimmt einen der traurigen Spitzenplätze ein. Hinzu kommt, dass die Gesetzgebung in vielen Ländern nicht über ausreichend Maßnahmen verfügt, um solche Taten zu verhindern und die Täterinnen und Täter strafrechtlich zu verfolgen.
Zwar habe es in dieser Hinsicht seit Beginn der Pandemie auch Verbesserungen gegeben, doch muss uns klar sein, dass geschlechtsbezogene Gewalt oft noch unbestraft bleibt. Wir brauchen klare Vorgaben, die solche Taten bestrafen – und zwar überall auf dieser Welt.
Neben den Maßnahmen zur Bekämpfung ist es aber auch die Pandemie selbst, die Frauen härter trifft. So sind sie aufgrund der Geschlechterverteilung in bestimmten Berufen beispielsweise einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt: Weltweit sind 70 Prozent der Angestellten im Gesundheitswesen weiblich. Laut UN Women sind die Infektionsraten bei weiblichem Gesundheitspersonal dreimal höher als bei männlichem. Das Thema ist nicht, dass Frauen an vorderster Front gegen das Virus kämpfen. Das Thema ist, dass soziale Berufe, die sogenannten ‚Frauenberufe‘, als das anerkannt werden müssen, was sie sind: nämlich Berufe, die für ein würdevolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft sorgen. Wir fordern daher Reformen, die den Menschen gerecht werden und ihnen eine angemessene Bezahlung und vernünftige Arbeitsbedingungen gewährleisten. Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind kaum mehr zu überblicken und nur durch klares Handeln und langfristig gute Strukturen einzudämmen.
Letztendlich sind wir dabei auch auf jeden Einzelnen angewiesen. Denn wir alle sind Teil dieser Gesellschaft und können und müssen sie im Sinne für mehr Gleichberechtigung verbessern!
31.05.2021, Dr. Renate Tewaag, Präsidentin SID (2019 – 2021)
Die COVID-19-Pandemie mag den Anschein erwecken, als rücke die Bedeutung einer gleichberechtigten Gesellschaft inmitten einer weltweiten Gesundheitskrise in den Hintergrund. Das Gegenteil muss der Fall sein. Denn Krisen verschärfen alle bestehenden Ungleichheiten.
Wir sehen in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter derzeit so vieles wegbröckeln, was über viele Jahre aufgebaut wurde. Um Hoffnung und Optimismus jetzt nicht zu verlieren, brauchen wir neben Kampagnen, Hilfetelefonen und Warnungen vor allem eines: einen Aktionsplan für mehr Gleichberechtigung.
Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie werden die Folgen für Frauen immer sichtbarer – und das auf den verschiedensten Ebenen: Weltweit ist ein Anstieg häuslicher und sexualisierter Gewalt zu verzeichnen. In vielen Ländern steigen die Tötungen an Frauen zusehends.
Mexiko, wo laut des kürzlich veröffentlichten Jahresberichts von Amnesty International im vergangenen Jahr offiziell 3.752 Frauen getötet wurden, nimmt einen der traurigen Spitzenplätze ein. Hinzu kommt, dass die Gesetzgebung in vielen Ländern nicht über ausreichend Maßnahmen verfügt, um solche Taten zu verhindern und die Täterinnen und Täter strafrechtlich zu verfolgen.
Zwar habe es in dieser Hinsicht seit Beginn der Pandemie auch Verbesserungen gegeben, doch muss uns klar sein, dass geschlechtsbezogene Gewalt oft noch unbestraft bleibt. Wir brauchen klare Vorgaben, die solche Taten bestrafen – und zwar überall auf dieser Welt.
Neben den Maßnahmen zur Bekämpfung ist es aber auch die Pandemie selbst, die Frauen härter trifft. So sind sie aufgrund der Geschlechterverteilung in bestimmten Berufen beispielsweise einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt: Weltweit sind 70 Prozent der Angestellten im Gesundheitswesen weiblich. Laut UN Women sind die Infektionsraten bei weiblichem Gesundheitspersonal dreimal höher als bei männlichem. Das Thema ist nicht, dass Frauen an vorderster Front gegen das Virus kämpfen. Das Thema ist, dass soziale Berufe, die sogenannten ‚Frauenberufe‘, als das anerkannt werden müssen, was sie sind: nämlich Berufe, die für ein würdevolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft sorgen. Wir fordern daher Reformen, die den Menschen gerecht werden und ihnen eine angemessene Bezahlung und vernünftige Arbeitsbedingungen gewährleisten. Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind kaum mehr zu überblicken und nur durch klares Handeln und langfristig gute Strukturen einzudämmen.
Letztendlich sind wir dabei auch auf jeden Einzelnen angewiesen. Denn wir alle sind Teil dieser Gesellschaft und können und müssen sie im Sinne für mehr Gleichberechtigung verbessern!
31.05.2021, Dr. Renate Tewaag, Präsidentin SID (2019 – 2021)
Die COVID-19-Pandemie mag den Anschein erwecken, als rücke die Bedeutung einer gleichberechtigten Gesellschaft inmitten einer weltweiten Gesundheitskrise in den Hintergrund. Das Gegenteil muss der Fall sein. Denn Krisen verschärfen alle bestehenden Ungleichheiten.
Wir sehen in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter derzeit so vieles wegbröckeln, was über viele Jahre aufgebaut wurde. Um Hoffnung und Optimismus jetzt nicht zu verlieren, brauchen wir neben Kampagnen, Hilfetelefonen und Warnungen vor allem eines: einen Aktionsplan für mehr Gleichberechtigung.
Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie werden die Folgen für Frauen immer sichtbarer – und das auf den verschiedensten Ebenen: Weltweit ist ein Anstieg häuslicher und sexualisierter Gewalt zu verzeichnen. In vielen Ländern steigen die Tötungen an Frauen zusehends.
Mexiko, wo laut des kürzlich veröffentlichten Jahresberichts von Amnesty International im vergangenen Jahr offiziell 3.752 Frauen getötet wurden, nimmt einen der traurigen Spitzenplätze ein. Hinzu kommt, dass die Gesetzgebung in vielen Ländern nicht über ausreichend Maßnahmen verfügt, um solche Taten zu verhindern und die Täterinnen und Täter strafrechtlich zu verfolgen.
Zwar habe es in dieser Hinsicht seit Beginn der Pandemie auch Verbesserungen gegeben, doch muss uns klar sein, dass geschlechtsbezogene Gewalt oft noch unbestraft bleibt. Wir brauchen klare Vorgaben, die solche Taten bestrafen – und zwar überall auf dieser Welt.
Neben den Maßnahmen zur Bekämpfung ist es aber auch die Pandemie selbst, die Frauen härter trifft. So sind sie aufgrund der Geschlechterverteilung in bestimmten Berufen beispielsweise einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt: Weltweit sind 70 Prozent der Angestellten im Gesundheitswesen weiblich. Laut UN Women sind die Infektionsraten bei weiblichem Gesundheitspersonal dreimal höher als bei männlichem. Das Thema ist nicht, dass Frauen an vorderster Front gegen das Virus kämpfen. Das Thema ist, dass soziale Berufe, die sogenannten ‚Frauenberufe‘, als das anerkannt werden müssen, was sie sind: nämlich Berufe, die für ein würdevolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft sorgen. Wir fordern daher Reformen, die den Menschen gerecht werden und ihnen eine angemessene Bezahlung und vernünftige Arbeitsbedingungen gewährleisten. Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind kaum mehr zu überblicken und nur durch klares Handeln und langfristig gute Strukturen einzudämmen.
Letztendlich sind wir dabei auch auf jeden Einzelnen angewiesen. Denn wir alle sind Teil dieser Gesellschaft und können und müssen sie im Sinne für mehr Gleichberechtigung verbessern!
31.05.2021, Dr. Renate Tewaag, Präsidentin SID (2019 – 2021)
Die COVID-19-Pandemie mag den Anschein erwecken, als rücke die Bedeutung einer gleichberechtigten Gesellschaft inmitten einer weltweiten Gesundheitskrise in den Hintergrund. Das Gegenteil muss der Fall sein. Denn Krisen verschärfen alle bestehenden Ungleichheiten.
Wir sehen in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter derzeit so vieles wegbröckeln, was über viele Jahre aufgebaut wurde. Um Hoffnung und Optimismus jetzt nicht zu verlieren, brauchen wir neben Kampagnen, Hilfetelefonen und Warnungen vor allem eines: einen Aktionsplan für mehr Gleichberechtigung.
Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie werden die Folgen für Frauen immer sichtbarer – und das auf den verschiedensten Ebenen: Weltweit ist ein Anstieg häuslicher und sexualisierter Gewalt zu verzeichnen. In vielen Ländern steigen die Tötungen an Frauen zusehends.
Mexiko, wo laut des kürzlich veröffentlichten Jahresberichts von Amnesty International im vergangenen Jahr offiziell 3.752 Frauen getötet wurden, nimmt einen der traurigen Spitzenplätze ein. Hinzu kommt, dass die Gesetzgebung in vielen Ländern nicht über ausreichend Maßnahmen verfügt, um solche Taten zu verhindern und die Täterinnen und Täter strafrechtlich zu verfolgen.
Zwar habe es in dieser Hinsicht seit Beginn der Pandemie auch Verbesserungen gegeben, doch muss uns klar sein, dass geschlechtsbezogene Gewalt oft noch unbestraft bleibt. Wir brauchen klare Vorgaben, die solche Taten bestrafen – und zwar überall auf dieser Welt.
Neben den Maßnahmen zur Bekämpfung ist es aber auch die Pandemie selbst, die Frauen härter trifft. So sind sie aufgrund der Geschlechterverteilung in bestimmten Berufen beispielsweise einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt: Weltweit sind 70 Prozent der Angestellten im Gesundheitswesen weiblich. Laut UN Women sind die Infektionsraten bei weiblichem Gesundheitspersonal dreimal höher als bei männlichem. Das Thema ist nicht, dass Frauen an vorderster Front gegen das Virus kämpfen. Das Thema ist, dass soziale Berufe, die sogenannten ‚Frauenberufe‘, als das anerkannt werden müssen, was sie sind: nämlich Berufe, die für ein würdevolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft sorgen. Wir fordern daher Reformen, die den Menschen gerecht werden und ihnen eine angemessene Bezahlung und vernünftige Arbeitsbedingungen gewährleisten. Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind kaum mehr zu überblicken und nur durch klares Handeln und langfristig gute Strukturen einzudämmen.
Letztendlich sind wir dabei auch auf jeden Einzelnen angewiesen. Denn wir alle sind Teil dieser Gesellschaft und können und müssen sie im Sinne für mehr Gleichberechtigung verbessern!
31.05.2021, Dr. Renate Tewaag, Präsidentin SID (2019 – 2021)
Die COVID-19-Pandemie mag den Anschein erwecken, als rücke die Bedeutung einer gleichberechtigten Gesellschaft inmitten einer weltweiten Gesundheitskrise in den Hintergrund. Das Gegenteil muss der Fall sein. Denn Krisen verschärfen alle bestehenden Ungleichheiten.
Wir sehen in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter derzeit so vieles wegbröckeln, was über viele Jahre aufgebaut wurde. Um Hoffnung und Optimismus jetzt nicht zu verlieren, brauchen wir neben Kampagnen, Hilfetelefonen und Warnungen vor allem eines: einen Aktionsplan für mehr Gleichberechtigung.
Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie werden die Folgen für Frauen immer sichtbarer – und das auf den verschiedensten Ebenen: Weltweit ist ein Anstieg häuslicher und sexualisierter Gewalt zu verzeichnen. In vielen Ländern steigen die Tötungen an Frauen zusehends.
Mexiko, wo laut des kürzlich veröffentlichten Jahresberichts von Amnesty International im vergangenen Jahr offiziell 3.752 Frauen getötet wurden, nimmt einen der traurigen Spitzenplätze ein. Hinzu kommt, dass die Gesetzgebung in vielen Ländern nicht über ausreichend Maßnahmen verfügt, um solche Taten zu verhindern und die Täterinnen und Täter strafrechtlich zu verfolgen.
Zwar habe es in dieser Hinsicht seit Beginn der Pandemie auch Verbesserungen gegeben, doch muss uns klar sein, dass geschlechtsbezogene Gewalt oft noch unbestraft bleibt. Wir brauchen klare Vorgaben, die solche Taten bestrafen – und zwar überall auf dieser Welt.
Neben den Maßnahmen zur Bekämpfung ist es aber auch die Pandemie selbst, die Frauen härter trifft. So sind sie aufgrund der Geschlechterverteilung in bestimmten Berufen beispielsweise einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt: Weltweit sind 70 Prozent der Angestellten im Gesundheitswesen weiblich. Laut UN Women sind die Infektionsraten bei weiblichem Gesundheitspersonal dreimal höher als bei männlichem. Das Thema ist nicht, dass Frauen an vorderster Front gegen das Virus kämpfen. Das Thema ist, dass soziale Berufe, die sogenannten ‚Frauenberufe‘, als das anerkannt werden müssen, was sie sind: nämlich Berufe, die für ein würdevolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft sorgen. Wir fordern daher Reformen, die den Menschen gerecht werden und ihnen eine angemessene Bezahlung und vernünftige Arbeitsbedingungen gewährleisten. Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind kaum mehr zu überblicken und nur durch klares Handeln und langfristig gute Strukturen einzudämmen.
Letztendlich sind wir dabei auch auf jeden Einzelnen angewiesen. Denn wir alle sind Teil dieser Gesellschaft und können und müssen sie im Sinne für mehr Gleichberechtigung verbessern!
31.05.2021, Dr. Renate Tewaag, Präsidentin SID (2019 – 2021)
Die COVID-19-Pandemie mag den Anschein erwecken, als rücke die Bedeutung einer gleichberechtigten Gesellschaft inmitten einer weltweiten Gesundheitskrise in den Hintergrund. Das Gegenteil muss der Fall sein. Denn Krisen verschärfen alle bestehenden Ungleichheiten.
Wir sehen in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter derzeit so vieles wegbröckeln, was über viele Jahre aufgebaut wurde. Um Hoffnung und Optimismus jetzt nicht zu verlieren, brauchen wir neben Kampagnen, Hilfetelefonen und Warnungen vor allem eines: einen Aktionsplan für mehr Gleichberechtigung.
Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie werden die Folgen für Frauen immer sichtbarer – und das auf den verschiedensten Ebenen: Weltweit ist ein Anstieg häuslicher und sexualisierter Gewalt zu verzeichnen. In vielen Ländern steigen die Tötungen an Frauen zusehends.
Mexiko, wo laut des kürzlich veröffentlichten Jahresberichts von Amnesty International im vergangenen Jahr offiziell 3.752 Frauen getötet wurden, nimmt einen der traurigen Spitzenplätze ein. Hinzu kommt, dass die Gesetzgebung in vielen Ländern nicht über ausreichend Maßnahmen verfügt, um solche Taten zu verhindern und die Täterinnen und Täter strafrechtlich zu verfolgen.
Zwar habe es in dieser Hinsicht seit Beginn der Pandemie auch Verbesserungen gegeben, doch muss uns klar sein, dass geschlechtsbezogene Gewalt oft noch unbestraft bleibt. Wir brauchen klare Vorgaben, die solche Taten bestrafen – und zwar überall auf dieser Welt.
Neben den Maßnahmen zur Bekämpfung ist es aber auch die Pandemie selbst, die Frauen härter trifft. So sind sie aufgrund der Geschlechterverteilung in bestimmten Berufen beispielsweise einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt: Weltweit sind 70 Prozent der Angestellten im Gesundheitswesen weiblich. Laut UN Women sind die Infektionsraten bei weiblichem Gesundheitspersonal dreimal höher als bei männlichem. Das Thema ist nicht, dass Frauen an vorderster Front gegen das Virus kämpfen. Das Thema ist, dass soziale Berufe, die sogenannten ‚Frauenberufe‘, als das anerkannt werden müssen, was sie sind: nämlich Berufe, die für ein würdevolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft sorgen. Wir fordern daher Reformen, die den Menschen gerecht werden und ihnen eine angemessene Bezahlung und vernünftige Arbeitsbedingungen gewährleisten. Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind kaum mehr zu überblicken und nur durch klares Handeln und langfristig gute Strukturen einzudämmen.
Letztendlich sind wir dabei auch auf jeden Einzelnen angewiesen. Denn wir alle sind Teil dieser Gesellschaft und können und müssen sie im Sinne für mehr Gleichberechtigung verbessern!
31.05.2021, Dr. Renate Tewaag, Präsidentin SID (2019 – 2021)