Kommentar

Statement zur Lage in Afghanistan

In den vergangenen Stunden haben sich die Ereignisse in Afghanistan überschlagen. Unsere Präsidentin Dr. Renate Tewaag äußert sich zur aktuellen Lage.

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Aus Afghanistan erreichen uns in den letzten Stunden erschreckende Nachrichten: Die radikalislamische Miliz Taliban ist ins Zentrum der Macht vorgerückt. Erschreckende Nachrichten sind das in erster Linie für die Menschen vor Ort: Schwere Menschenrechtsverletzungen, Angriffe auf Zivilistinnen und Zivilisten und Verletzungen des humanitären Völkerrechts nehmen in den von der Taliban kontrollierten Regionen rasant zu – nach UN-Informationen sind davon besonders Frauen und Journalistinnen und Journalisten betroffen. Menschen, die in den vergangenen Jahren ihr Leben riskiert und sich in der Politik, im Journalismus oder in Frauenrechtsorganisationen für eine offene und freie Gesellschaft eingesetzt haben, werden nun zu Opfern. Sie müssen zusehen, wie ihnen hart erkämpfte demokratische Freiheiten und Rechte entrissen werden. 

Der Schutz von akut gefährdeten Frauen – etwa Politikerinnen, Lehrerinnen oder Journalistinnen – muss deshalb oberste Priorität haben, ihre schnelle Evakuierung rettet Menschenleben! Doch das ist nur das Mindeste, was wir tun können. Wir benötigen darüber hinaus Rahmenbedingungen der Politik, die uns die unkomplizierte und kurzfristige Aufnahme von Menschen in akuter Gefahr ermöglichen.
Auch die humanitäre Hilfe in Afghanistan und den Nachbarländern, in die viele Menschen fliehen werden, muss intensiviert werden. Die dramatische Verschlechterung der Situationen – gerade für Frauen und Mädchen – zeigt, dass wir die Menschen im Kampf gegen die Taliban nicht sich selbst überlassen dürfen. Hier ist die internationale Politik gefordert, schnelle, konkrete und zielgerichtete Lösungen zum Schutz der Opfer zu finden!

Wir unterstützen die Forderung von UN Women - Offener Brief

Eure
Dr. Renate Tewaag

Statement für Presse

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17.08.2021

Wir stehen zusammen: Spenden "Flut 2021"

Wir danken herzlich für die großzügigen Spenden für die vom Hochwasser Betroffenen, die aufgrund des Aufrufs unserer SID-Präsidentin, Dr. Renate Tewaag, auf das Konto (Katastrophenfonds) unseres
Soroptimist-Hilfsfonds e. V. eingegangen sind!

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31.05.2021

Unser Projekt des Monats September: Club Saarbrücken: Unterstützung für Aldona e. V.

Aldona war eine junge Frau aus Osteuropa, die in Deutschland zur Prostitution gezwungen wurde. Sie fand Hilfe und Unterstützung bei der beruflichen Wiedereingliederung und wurde zur Namensgeberin des Vereins Aldona e. V.
Der Verein, der saarlandweit tätig ist, führt seit 1997 die Beratungsstelle für Migrantinnen und die Beratungsstelle für Prostituierte.

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Neuigkeiten

SID bei der Special-Preview

des Kinofilms
„Die UNBEUGSAMEN“
am 24.08.2021 in Berlin

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Podcast #23 Genitalverstümmelung

Es ist keine Tradition,
es ist Folter!

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Herzlichen Glückwunsch an Club Oldenburg

zu 5.000 Euro aus dem SIE-Action Fund 2021 für ihr Intensivlern-Projekt für Grundschulkinder.

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24. Sep
2021

Deutschlandweite After Work-Parties der SI-Clubs

Kein einheitlicher Termin mehr!

24.09.2021

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25. Sep
2021

Bezirkstreffen Bezirk 3

Die Einladung und das Programm finden Sie im Mitgliederbereich unter "Veranstaltungen".

25.09.2021 15:00 bis 19:00
Ort: Gutshof Rethmar (bei Hannover)

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