Bereits zum sechsten Mal und im zehnten Jahr wird im Rahmen der Berlinale 2026 wieder der Filmpreis SI STAR für herausragende Regisseurinnen vergeben. Die Auszeichnung wurde 2015 vom Soroptimist International Club Mainz initiiert und hat zum Ziel, die Vielfalt weiblichen Filmschaffens sichtbar zu machen und herausragende Leistungen von Filmemacherinnen zu ehren.
Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer.
Für den SI STAR 2026 sind zwölf Regisseurinnen und ihre Filme nominiert:
Lara Milena Brose: „Echoes from Borderland“, Dokumentarfilm, Deutschland 2024
Nora Fingscheidt: „The Outrun“, Drama, Deutschland, Vereinigtes Königreich 2024
Chiara Fleischhacker: „Vena“, Drama, Deutschland 2024
Maren-Kea Freese: „Wilma will mehr“, Spielfilm Deutschland 2025
Natalie Halla: „The Last Ambassador“, Dokumentarfilm, Österreich 2025
Karoline Herfurth: „Wunderschöner“, Episodenfilm, Deutschland 2025
Mia Maariel Meyer: „22 Bahnen“, Spielfilm, Filmdrama, Deutschland 2025
Kerstin Polte: „Blindgänger“, Tragikomödie, Deutschland 2024
Mascha Schilinski: „In die Sonne schauen“, Generationendrama, Deutschland 2025
Jana Stallein: „Where the Waves Took Her“, Dokumentarfilm, Deutschland 2025
Christina Tournatzẽs: „Karla“, Spielfilm, Deutschland 2025
Petra Volpe: „Heldin“, Spielfilm, Deutschland, Schweiz, 2025
Mit der Unterstützung von 33 weiteren deutschen Soroptimist-Clubs vergibt der Club Mainz in diesem Jahr fünf Auszeichnungen: Den mit 10.000 Euro dotierten SI STAR sowie vier weitere Preise, die mit jeweils 3.000 Euro dotiert sind. Es handelt sich um den SI STAR Nachwuchspreis, den SI STAR Förderpreis, den SI STAR Sonderpreis und den SI STAR Without Borders.
Die SI STAR-Jury 2026 setzt sich zusammen aus Schauspielerin und Produzentin Veronica Ferres, SI STAR-Gewinnerin 2024 Steffi Niederzoll, Fernsehjournalistin Dr. Susanne Becker, Filmwissenschaftlerin Dominique Henz, Künstlerin Christiane Schauder, Spielfilmeinkäuferin Margrit Stärk, Fernsehredakteurin Sabine Siegl, Fotografin Regine Peter und Kamerafrau Susanne Zwiener.