Soroptimist International Deutschland bezieht Position für Vielfalt, Gleichberechtigung und Freiheit

Soroptimist International Deutschland zeigt sich solidarisch mit dem CSD Berlin und verurteilt den gewalttägigen Anschlag am Wochenende der Veranstaltung. Die Organisation setzt sich für eine freie und gleichberechtigte Gesellschaft ein, in der alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung leben können.

 

Die Vorfälle rund um den Christopher Street Day (CSD) in Berlin machen uns betroffen und zugleich entschlossen. Wenn Menschen bedroht, eingeschüchtert oder angegriffen werden, weil sie für Vielfalt, Gleichberechtigung und die Freiheit lieben zu dürfen einstehen, dürfen wir nicht schweigen. 

Als Soroptimistinnen stehen wir für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Identität oder sexueller Orientierung mit Respekt und Würde leben kann. Vielfalt ist kein Randthema – sie ist Ausdruck einer lebendigen Demokratie und einer freien Gesellschaft. 

Menschenrechte gelten für alle. Sie sind nicht verhandelbar. Deshalb stellen wir uns entschieden gegen Hass, Ausgrenzung und jede Form von Extremismus. Der CSD erinnert uns daran, dass Freiheit und Gleichberechtigung nicht selbstverständlich sind. Sie müssen immer wieder verteidigt werden – mit Haltung, Solidarität und Mut. 

Gerade jetzt ist es wichtig, sichtbar zu sein. Sichtbar für Vielfalt. Sichtbar für Menschlichkeit. Sichtbar für eine Gesellschaft, in der niemand Angst haben muss, er selbst zu sein. Gemeinsam stehen wir ein für Respekt, Demokratie und die Würde jedes Menschen. 

Mit großer Trauer denken wir an die verletzten Menschen und an die Frau, die in Berlin ihr Leben verloren hat. Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörgen, Freunden und allen Betroffenen. Ihr Schicksal mahnt uns, im Einsatz für Menschlichkeit, Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander nicht nachzulassen. 




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